Freitag, 12. November 2021
Mittwoch, 10. November 2021
Meinbezirk Enns, 11.11.2021
https://www.meinbezirk.at/enns/c-lokales/vorerst-keine-jetskis-an-der-donau_a4998478?fbclid=IwAR12hwjl_DqvKuVQuxMvE7Fk2LYSV_37UyskHTCnOqcvgQtXRBge3Ygkn4o
Sonntag, 31. Oktober 2021
Keine Bojen am 31.10.2021
Mit heutigem Tag läuft die Frist ab, an der die Bojen für die Jetski befestigt werden. Es sind keine Bojen verankert, da die Verankerung untersagt wurde. Das freut alle in der Region, da es zumindest ein Teilerfolg ist. Aber wir sind trotzdem vorsichtig, da die Antragssteller in der Vergangenheit ihre Beharrlichkeit unter Beweis gestellt haben. Seit nunmehr 20 Jahren (!) stellen sie in unregelmässigen Abständen Anträge, die immer wieder abgelehnt werden oder im Sande verlaufen. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft wieder Anträge gestellt werden, vielleicht in anderer Form oder an anderer Stelle. Die Antragssteller wollen partout nicht einsehen, dass sie als Randgruppe von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt werden und arbeiten fest daran, dass es auch so bleibt. Hier geht es um mehr, als nur um den Seeadler oder ein paar seltene Tierarten. Hier geht es vor allem um die Tatsache, dass eine Randgruppe hier etwas durchsetzen will, dass mehrheitlich von allen abgelehnt wird.
Dienstag, 28. September 2021
Bezirksjournal, 28.09.2021
Mittwoch, 7. Juli 2021
Petitionen zur Verhinderung der Jetski Strecke
Mit heutigem Tag haben bereits 2600 Leute die Online-Petitionen unterschrieben:
https://www.petitionen.com/nein_zur_renn-jet-ski-strecke
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/verhinderung-der-jetski-strecke-in-st-pantaleon-erla
Zusätzlich liegen noch Unterschriftenlisten bei diversen Geschäften und Lokalen in der Region auf. Man kann auch beim Campingplatz in Au unterschreiben.
Donnerstag, 24. Juni 2021
Lage der Jet-Ski-Strecke
Die geplante Waterbike-Trainingsstrecke liegt zwischen Strom-km 2104,300 – 2105,500, am rechten Donauufer im Gemeindegebiet von St.Pantaleon-Erla und soll eine Breite zwischen 50 und 90m aufweisen. Auf dem Luftbild ist sie hellblau eingezeichnet.
Bei Strom-km 2104 befindet sich eine Slipanlage, auf der die Jetski ins Wasser gelassen werden sollen und wo auch die Trägerfahrzeuge abgestellt werden sollen. Vom oberen Ende der Jetski-Strecke beträgt die Distanz nach Au an der Donau ca. 1,5km.
Rechtsufrig anschliessend liegt ein ca. 820ha grosses Auwaldgebiet, in dem sich keine Siedlungen und öffentliche Strassen befinden. Das Augebiet auf der linken Donauseite hat eine Grösse von ca. 600ha (Auwald, Felder, Streuobstwiesen, Gewässer).
Die Slipanlage bei Strom-km 2104 befindet sich in unmittelrbarer Nähe zu einigen Augewässern, die durch ihre ökologische Vielfalt bekannt sind. Eine Zufahrt zur Slipanlage kann nur über den Kraftwerksdamm erfolgen.
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| Übersicht über die Jetski-Strecke |
Lage der Jet-Ski-Strecke
Donnerstag, 27. März 2014
Flachwasserzonen an Amphibiengewässern
Zu den häufigsten Amphibien zählen: Erdkröte, Springfrosch, Seefrosch und Gelbbauchunke. Erdkröte und Springfrosch kommen auch an den grossen, fischreichen Gewässern vor, der Seefrosch bildet an der Weiten Lacke eine sehr grosse Population. Die Gelbbauchunken kommen hauptsächlich in Fahrspuren und Kleinstgewässern (Wildschweinsuhlen, Rückewege) vor.
Daneben kommen einige Amphibien selten oder vereinzelt vor: Grasfrosch, Teichfrosch, Knoblauchkröte, Teichmolch und Feuersalamander (wandert gelegentlich vom nahegelegenen Hangwald in den Aubereich).
Vom Kammmolch und Laubfrosch gibt es ältere Nachweise, die ich aber in den letzten Jahren nicht bestätigen konnte. Im September 2013 konnten wir auch den Bergmolch an einem Gewässer nachweisen, wir vermuten aber, dass es sich um ausgesetzte oder durch Hochwasser verfrachtete Tiere handelt.
Auch einige Reptilienarten kommen im Augebiet vor: die Ringelnatter und die Zauneidechse sind fast flächendeckend übers Augebiet verbreitet, gelegentlich findet man auch Blindschleiche, Äskulappnatter und Schlingnatter. Einige ausgesetzte Schmuckschildkröten findet man ebenfalls im Augebiet.
aufgrund der Vielzahl der Gewässer bietet das Augebiet eine gute Lebensgrundlage für die meisten Amphibienarten. Da es sich um ein geschlossenes Gebiet handelt, das von keiner öffentlichen Strasse durchzogen wird. sind auch die Ausfälle während der Migration gering. Mein Augenmerk gilt es trotzdem, die seltenen Arten zu fördern und die Lebensgrundlage für potentiell vorkommende Amphibienarten zu schaffen. Der Europäische Laubfrosch kommt um Nahbereich des Augebiets vor, wurde von mir in den letzten Jahren nicht nachgewiesen. Das gleiche gilt für den Kammmolch. Hier bin ich nach wie vor nicht sicher, ob ich die Tiere einfach nur nicht gefunden habe, oder ob sie wirklich nicht vorkommen. Aufgrund des Hochwassers im Juni 2013 ergaben sich aber gute Möglichkeiten zur Förderung einzelner Amphibienarten.
Das Hochwasser im Juni hat das komplette Augebiet überschwemmt und setzte Teile der Au bis zu 4m unter Wasser. Die Au liegt im Staubereich des Donaukraftwerks Wallsee/mitterkirchen und ist im Normalfall durch den Kraftwerksdamm getrennt. Beim Hochwasser im Juni wurde das Augebiet aber von der rechtsseitig angelegten Überströmstrecke her überschwemmt und es erfolgten massive Sedimentablagerungen. Gleich nach dem Hochwasser begannen dort die Aufräumungsarbeiten. Zuerst wurden die Zufahrtswege freigebaggert. Mit dem Sediment wurden teilweise Wildrettungshügel aufgeschüttet, im Bereich der Überströmstrecke wurden Dämme errichtet, die bei zukünftigen Hochwässern einen Teil des Sediments abpuffern sollen. Einige der Gewässer wurden durch den Sedimenteintrag ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Im Winter 2013 erfolgten auch hier Baggerungen.
Generell hat das Hochwasser 2013 für die Amphibienfauna Vorteile gebracht: durch die vielen Kleingewässer und Pfützen waren ideale Fortpflanzungsbedingungen für die Gelbbauchunke entstanden. Das Hochwasser sorgte zudem für ein grosses Nahrungsangebot: Insektenlarven, Mücken,....waren in hoher Dichte vorhanden. Ein Nachteil für die Amphibienfauna war, dass sich nun in praktisch jedem Gewässer Fische befinden. Der milde Winter 2013 sorgte zudem dafür, dass seichte Gewässer nicht bis zum Boden durchfrieren konnten und damit der Fischbestand erhalten blieb. Es galt daher, fischfreie Flachwasserzonen, bzw. Kleingewässer zu schaffen, die für Amphibien ideale Laichmöglichkeiten bieten. Besonderes Augenmerk legte ich hier auf die bei uns eher selten vorkommenden Arten. Molche und Laubfrösche benötigen seichte, gut besonnte und vor allem fischfreie Gewässer. Ich setzte mich daher mit dem Förster bzw. dem Baggerfahrer in Verbindung und gab dem Baggerfahrer Tipps zur Ausgestaltung der Uferbereiche. An mehreren Gewässern konnten somit seichte Flachwasserzonen geschaffen werden, die ideale Laichplätze darstellen. Zudem wurde an einigen Gewässern der Ufergehölzbestand entfernt bzw. aufgelichtet. Daneben entstanden auch noch zwei neue Kleingewässer.
Ich dokumentiere ab jetzt regelmässig die Entwicklung an diesen Gewässern und werde Euch meine Beobachtungen mitteilen.
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| Baggerungen an der Weiten Lacke im Dezember 2013 |
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| Baggerungen an der Weiten Lacke im Dezember 2013 |
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| künstlich geschaffenen Flachwasserzone im Jänner 2014 |
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| Nebenarm der Weiten Lacke, Blickrichtung Westen |
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| Flachwasserzone im Bereich der Weiten Lacke |
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| Zwei neu geschaffenen Amphibiengewässer |
Seeadler an der Donau
Aktuell kann man wieder die Seeadler an der Donau beobachten. Die Adler sind gerade dabei, ihre Horst neu aufzubauen und man kann sie entl...
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https://www.noen.at/haag/waterbike-strecke-gemeinden-gegen-projekt-das-akzeptieren-wir-nicht-st-pantaleon-erla-wolfgang-simlinger-waterbike-...
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Aus verlässlicher Quelle habe ich nun erfahren, dass bei Ardagger ebenfalls ein Antrag auf die Einrichtung einer Jetski-Trainingsstrecke ges...
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Auf öffentlichen Gewässern war es bisher in Österreich nicht erlaubt, mit dem Jetski zu fahren. An einigen privaten Gewässern wurden aller...















